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Aftersell unterstützt das Auslösen von Funnels basierend auf UTM-Parametern – eine optionale Funktion, die speziell für fortgeschrittene Anwendungsfälle gedacht ist. Du kannst deinen Funnel so konfigurieren, dass er aktiviert wird, wenn ein Kunde deine Website mit einem bestimmten UTM-Query-String besucht. Diese Einrichtung ist optional und in der Regel nur für fortgeschrittene Tracking-Anforderungen erforderlich, etwa Direct-to-Checkout-Links oder kampagnenspezifische Angebote.

Wie UTM-Trigger funktionieren

UTM-Trigger ermöglichen es dir, bestimmte Post-Purchase-Funnels basierend auf UTM-Parametern in der URL anzuzeigen. Das ist nützlich für:
  • Kampagnenspezifische Angebote – Zeige je nach Marketingkampagne unterschiedliche Upsells an
  • Direct-to-Checkout-Links – Löse Funnels aus, wenn Kunden die Storefront überspringen
  • Kanal-Attribution – Personalisiere Angebote basierend auf der Traffic-Quelle (E-Mail, Social Media, Anzeigen)
  • A/B-Tests – Teste unterschiedliche Angebote für verschiedene Kampagnenvarianten

Schnellstart: Grundlegende UTM-Trigger-Einrichtung

Für Standard-Storefront-Besuche (nicht Direct-to-Checkout) kannst du UTM-Trigger über das Aftersell-App-Embed einrichten. Wie du schnell mit UTM-Triggern startest, siehst du in diesem Video:

Das UTM-App-Embed aktivieren

So verfolgst du UTM-Parameter auf Storefront-Seiten:
  1. Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Online Store > Themes
  2. Klicke bei deinem aktiven Theme auf Customize
  3. Klicke im Theme-Editor auf das App embeds-Symbol (Puzzleteil) in der linken Seitenleiste
  4. Suche Aftersell UTM Tracker und schalte ihn ein
  5. Klicke auf Save
Nach der Aktivierung erfasst Aftersell automatisch UTM-Parameter, wenn Kunden deine Storefront über UTM-Links besuchen.

UTM-Trigger in deinem Funnel konfigurieren

Nach dem Aktivieren des App-Embeds:
  1. Gehe im Aftersell-Adminbereich zu Post-purchase Funnels
  2. Erstelle oder bearbeite einen Funnel
  3. Füge im Abschnitt Triggers einen UTM Parameter-Trigger hinzu
  4. Konfiguriere den UTM-Parameter und den Wert, der übereinstimmen soll
  5. Speichere deinen Funnel

Unterstützte UTM-Parameter

Aftersell unterstützt die folgenden Standard-UTM-Parameter:
  • utm_source – Identifiziert die Traffic-Quelle (z. B. google, newsletter, facebook)
  • utm_medium – Identifiziert das Marketingmedium (z. B. email, cpc, social)
  • utm_campaign – Identifiziert die konkrete Kampagne (z. B. spring_sale, product_launch)
  • utm_term – Identifiziert bezahlte Suchbegriffe (z. B. running+shoes)
  • utm_content – Unterscheidet ähnliche Inhalte oder Links (z. B. banner_ad, text_link)
  • utm_id – Identifiziert die Kampagnen-ID (z. B. campaign_123)
Alle sechs Parameter werden erfasst und können zum Auslösen von Funnels verwendet werden.

Teilweise Feldübereinstimmung

Bei der Konfiguration von UTM-Triggern unterstützt Aftersell teilweise Übereinstimmung für UTM-Parameterwerte. Das bedeutet:
  • Trigger-Wert: springTrifft auf: spring_sale, spring_2026, early_spring
  • Trigger-Wert: emailTrifft auf: email_newsletter, promotional_email
  • Trigger-Wert: saleTrifft auf: spring_sale, flash_sale, sale_2026
Diese Flexibilität ermöglicht es dir, breitere Trigger zu erstellen, die mehrere Kampagnenvarianten abdecken, ohne für jede einzelne einen separaten Trigger anzulegen. Beispiel: Wenn du einen Trigger für utm_campaign enthält sale festlegst, greift er bei jeder Kampagne mit „sale“ im Namen, etwa spring_sale, summer_sale oder flash_sale_2026. Die im Video oben gezeigte Grundeinrichtung unterstützt keine Links, die Kunden direkt zum Checkout führen. Standardmäßig kann Aftersell UTM-Parameter nur auf Storefront-Seiten erkennen. Das liegt daran, dass es auf einem Theme-App-Embed basiert, das nur auf Storefront-Seiten funktioniert, nicht aber auf der Checkout- oder Thank-You-Seite.

UTM-Tracking auf Checkout-Seiten aktivieren

Um UTM-Parameter auf der Checkout-Seite zu verfolgen (für Direct-to-Checkout-Links), musst du ein Shopify-Pixel zu deinem Store hinzufügen. ⚠️ Wichtige Einschränkungen:
  • Diese Einrichtung setzt voraus, dass der Besucher beim Erreichen des Checkouts über einen UTM-Link einen Cart-Token hat. Ohne Cart-Token werden die UTM-Daten nicht erfasst.
  • Express-Checkout-Methoden (Shop Pay, Apple Pay, Google Pay) werden nicht unterstützt, da sie den Warenkorb umgehen und keinen Cart-Token erzeugen. Kunden, die den Express-Checkout verwenden, lösen keine UTM-basierten Funnels aus.

Das Shopify-Pixel einrichten

Folge dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Direct-to-Checkout-UTM-Tracking einzurichten:
  1. Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Settings > Customer Events.
  2. Klicke auf Add Custom Pixel und gib ihm einen beliebigen Namen.
  3. Wähle im Permission-Dropdown die Option Analytics. Das ist die einzige erforderliche Berechtigung.
  4. Beim Data Sale-Dropdown kannst du Data collected does not qualify as data sale wählen. Aftersell behandelt alle erfassten Daten vertraulich und teilt sie mit niemandem außer dir.
  5. Füge im erscheinenden Code-Editor den unten bereitgestellten Code ein.
  6. Klicke auf Save und dann auf Connect.
Wichtige Hinweise zur Konfiguration:
  • Bearbeite MYSHOPIFY_DOMAIN: Du musst den leeren String durch die myshopify.com-Domain deines Stores ersetzen (z. B. 'example-store.myshopify.com')
  • Debug-Modus aktivieren (optional): Setze enableDebug = true, um Konsolenprotokolle zur Fehlerbehebung zu sehen
  • Unterstützte Parameter: Das Pixel verfolgt alle sechs Standard-UTM-Parameter, die im Array allowedUrlParams aufgeführt sind

Deine UTM-Trigger-Einrichtung testen

Verwende nach dem Einrichten der UTM-Trigger diese Checkliste, um zu überprüfen, ob alles korrekt funktioniert:

Für Storefront-UTM-Tracking (App-Embed)

  • App-Embed aktiviert: Überprüfe, ob das Aftersell-UTM-Tracker-App-Embed in deinen Theme-Einstellungen eingeschaltet ist
  • Test-URL: Besuche deinen Store mit einem UTM-Parameter (z. B. yourstore.com?utm_campaign=test)
  • Kauf abschließen: Lege ein Produkt in den Warenkorb und schließe den Checkout ab
  • Funnel prüfen: Überprüfe, ob der richtige Funnel auf der Thank-You-Seite erscheint
  • Order Browser: Prüfe im Aftersell Order Browser, ob der UTM-Trigger erkannt wurde

Für Direct-to-Checkout-UTM-Tracking (Shopify-Pixel)

  • Pixel installiert: Überprüfe, ob das benutzerdefinierte Pixel unter Settings > Customer Events gespeichert und verbunden ist
  • Domain konfiguriert: Bestätige, dass MYSHOPIFY_DOMAIN im Pixel-Code korrekt gesetzt ist
  • Cart-Token vorhanden: Stelle sicher, dass der Kunde Artikel im Warenkorb hat, bevor er zum Checkout geht (fürs Tracking erforderlich)
  • Test-URL: Verwende einen Direct-to-Checkout-Link mit UTM-Parametern (z. B. yourstore.com/checkout?utm_campaign=test)
  • Kauf abschließen: Schließe den Checkout-Prozess ab
  • Funnel prüfen: Überprüfe, ob der richtige Funnel auf der Thank-You-Seite erscheint
  • Order Browser: Prüfe im Aftersell Order Browser, ob der UTM-Trigger erkannt wurde
  • ⚠️ Express-Checkout: Denke daran, dass Shop Pay, Apple Pay und Google Pay NICHT mit UTM-Triggern funktionieren

Tipps zur Fehlerbehebung

Wenn UTM-Trigger nicht funktionieren:
  1. Debug-Modus aktivieren: Setze enableDebug = true im Pixel-Code und prüfe die Browser-Konsole auf Fehlermeldungen
  2. Cart-Token überprüfen: Stelle sicher, dass Kunden Artikel im Warenkorb haben, bevor sie den Checkout erreichen (das Pixel benötigt einen Cart-Token)
  3. Trigger-Konfiguration prüfen: Überprüfe, ob UTM-Parameter und Wert in deinem Funnel-Trigger mit den URL-Parametern übereinstimmen
  4. Teilweise Übereinstimmung testen: Denke daran, dass Trigger teilweise Übereinstimmung nutzen – sale greift bei spring_sale, flash_sale usw.
  5. Funnel-Priorität prüfen: Wenn mehrere Funnels übereinstimmen, wird nur der Funnel mit der höchsten Priorität angezeigt
  6. Order Browser überprüfen: Nutze den Aftersell Order Browser, um zu sehen, welche Trigger für jede Bestellung ausgelöst wurden

Best Practices für UTM-Trigger

  • Verwende eine einheitliche Benennung: Lege eine Namenskonvention für deine UTM-Parameter fest (z. B. utm_campaign=email_spring_2026)
  • Nutze die teilweise Übereinstimmung: Verwende breitere Trigger-Werte, um mehrere Kampagnenvarianten abzudecken
  • Teste vor dem Start: Teste deine UTM-Links und Trigger immer, bevor du sie an Kunden sendest
  • Dokumentiere deine Kampagnen: Führe Buch darüber, welche UTM-Parameter du für jede Kampagne verwendest
  • Kombiniere mit anderen Triggern: Nutze UTM-Trigger zusammen mit Produkt- oder Bestellwert-Triggern für präziseres Targeting
  • Überwache die Performance: Prüfe regelmäßig den Order Browser, um zu sehen, welche UTM-Kampagnen die meisten Upsells generieren